Erfahrung der Methoden NLP Handbuch

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Im Ressource-State zu sein bedeutet, dass alle persönlichen Fähigkeiten und positiven Energien zugänglich und verfügbar sind, was üblicherweise mit einem kraftvollen oder freudigen Gefühl einhergeht. Man fühlt sich reich an Ressourcen.

Separator-State bezeichnet einen neuronalen oder emotional unbeteiligten Zustand, der zur Unterbrechung eines aktuellen Zustandes eingesetzt wird

Ressource-Kreis

Ein guter

visueller Stimulus,

der beim Aufbau eines Res-

sourcen-Zustandes gut verwendet

werden kann, ist ein imaginärer Kreis, in

den Sie hineinsteigern können.

Ankern

Ankern ist eine Technik, die auf Arbeiten von Iwan Pawlow zurückgeht.

Anker können in allen Sinnessystemen vorkommen. Anker (NLP): Wenn die eigene Reaktion in einer Situation unverständlich ist, wurde eventuell ein solcher verborgener Anker ausgelöst (z. B. hat der situative Kontext in einem Büro die Erinnerung an eine Schulsituation geweckt, in der man versagt hat).

NLP: Aus Sicht der NLP kann das bewusste Konditionieren eines Klienten mit positiv besetzten Ankern dazu genutzt werden, diesem auf Abruf die Kraft eines besonderen Momentes zur Verfügung zu stellen.

Anker setzen

Einen Anker zu setzen bedeutet die bewusste Verknüpfung eines externen Reizes mit einer bestehenden Erfahrung. Zum Ankern können alle Sinneskanäle genutzt werden (Bilder, Geräusche, Empfindungen, Gerüche, Geschmack).

Anker abfeuern meint das Auslösen des Reizes, wodurch die vorher geankerte Erfahrung wieder aktiviert und erlebt wird.

Arten von Ankern

 

Anker können in allen Repräsentationssystemen vorkommen:

Visuelle Anker:Rote Ampel, Decollete (für einige Männer), ein bestimmter Gesichtsausdruck von einem Vorgesetzten, Verkehrsschilder, Lieblingsfarben, Gruß-Gesten, Uniformen.

Auditive Anker: Polizeisirene, Quietschen von Autoreifen, Klang einer Stimme, bestimmte Musikstücke, Wecker, Betonung (z. B. Stimme am Satzende heben = Frage)

Kinästhetische Anker: Berührung von Menschen oder Materialien, Händeschütteln, Schlag auf die Schulter, Streicheln, Hautberührung, Atmung

Olfaktorische und gustatorische Anker: Gerüche aus der Kindheit, „Den kann ich nicht riechen“, Erinnerungen an Mutters Kochkünste, Lieblingsgericht, Krankenhausgeruch, Parfum.

Anker für verschiedene Situationen: Ressource-Anker:

Anker, der, wenn er ausgelöst wird, die Person in einen Ressourcezustand versetzt, erkennbar an der Ressource-Physiologie.

Problem-Anker

Versetzt beim Auslösen die Person in den Problemzustand.

Positions-Anker: Anker, die sich auf räumliche Positionen beziehen, sowie auf Zustände, die an die Einnahme bestimmter Positionen gebunden sind.

Zeit-Anker: Ankert die Befindlichkeit in Bezug zur Zeit. Fremdanker: Beispiel Rapportanker. Wenn ich während eines Gespräches einen guten Rapport habe, kann ich diesen beim Gegenüber ankern.

(Kinästhetisch: Indem ich bei dem Anderen die Hand auf den Arm lege; Visuell: Durch bestimmte Körperhaltung oder Sitzposition

Auditiv: Durch bestimmte Tonlage der Stimme, räuspern, auf den Tisch klopfen etc.)

Spezielle Ankerformen zur Verstärkung

Analoger Anker: Ein bewegter gleitender Anker, ein kinästhetischer Prozess, während der Verstärkung eines inneren Zustandes.

Anker stapeln: Mehrere Ereignisse werden mit einem speziellen Anker zusammengefasst.

Übung: Worte als Anker

Sprache ist ein System von auditiven Ankern. Worte als positive Anker

Worte als negative Anker

Übung: Identifizierung bestehender Anker

In der Familientherapie ist aufgefallen, dass Menschen, die aus dem Umfeld ihrer Familie herauskamen, z. B. während eines Klinikaufenthaltes, eine wesentliche Besserung im Umgang mit ihren Problemen erfuhren. Welche Zustände lösen diese Anker aus? Denke dabei zum Beispiel an Musikstücke, Bilder, Gerüche, Gegenstände, Orte, Ereignisse, Jahrestage usw.

Auslöser für gute Zustände (förderliche Anker)

Komponenten für gute Anker

Timing des Ankers:

Ein guter Anker hat eine 1:1-Beziehung zur Erregungskurve. Intensität des Zustandes:

Um einen wirklich starken Anker zu installieren, muss der Zustand stark gewesen sein, den wir geankert haben. Mit einem Anker erzeugen wir keinen Zustand, sondern wir halten ihn fest. Man kann nur ankern, was da ist.

Einzigartigkeit des Ankers:

Wenn der gleiche Anker für verschiedene Zustände benutzt wird, werden sich die Zustände vermischen. Standartschritte beim Ankern

Bestimme das Ziel, für das Du einen Anker verwenden willst und den emotionalen Zustand, der am besten zur Zielerreichung geeignet ist.

Bringe den Klienten durch Verwendung verbaler und nonverbaler Kommunikationsmuster in den gewünschten Zustand.

Erkenne mittels guter Kalibrierung den Höhepunkt des gewünschten Zustandes und setze in diesem Augenblick den Anker.

Separator: Inneren Zustand verändern. 5. Teste den Anker.

Auch Druck und Intensität des Ankerns sind rapportabhängig (Körpersignale beachten)

Ankernde Berührung nur, solange der innere Zustand wirkt – sonst besteht Gefahr, den Anker wieder zu löschen.

Einschränkungen beim Ankern

Ist der Gegenüber sehr dissoziiert, d.h. sehr wenig in Kontakt mit seiner inneren Welt, ohne emotionalen Bezug dazu, sehr rational und beherrscht (Pokerface, ohne Gestik), lassen sich Zustände zum einen schlecht erkennen und auch schwer ankern.

Viele Menschen können sich in eine Stimmung sehr gut selbst hineinreden.

Übung: Kinästätische Anker setzen

1. Lege die rechte Hand auf das linke Knie der anderen Person und frage sie: „Erinnerst Du Dich an das letzte Mal, als Du ein richtig schönes Erlebnis hattest?“ Beobachte die körperlichen Reaktionen: Veränderungen in Hautfarbe, Muskeltonus, Atmung, Lippengröße etc.

2. Wenn Du die ersten Veränderungen wahrnimmst, beginne mit der Hand, leichten Druck auszuüben. 4. Betätige dann den Anker (Test).

Wenn die Reaktion nicht kommt, wiederhole die einzelnen Schritte, bis der Anker die volle Reaktion auslöst.

4. Anschließend teste wieder den Anker, und wiederhole gegebenenfalls die einzelnen Schritte, bis er die volle Reaktion auslöst.

Stelle sicher, dass beide Anker wirken: Lenke jeweils die andere Person in den Pausen mit Small Talk ab, drücke dann einen der Anker. • Wenn Du mit beiden Ankern jeweils die spezifischen Reaktionen auslösen und deutlich unterscheiden kannst, drücke beide Anker etwa 30 bis 60 Sekunden lang gleichzeitig, und beobachte genau die Reaktion von B.

Übung: Drei zustände Ankern

A setzt die Anker; B ist die Person, bei der die Anker gesetzt werden; C beobachtet die Reaktionen von B.

Ziel der Übung:

• Sauber ankern

• Nonverbale Signale emotionaler Zustände sinnesspezifisch wahrnehmen

Übungsschritte (3er oder 4er-Gruppe):

1. B wählt drei verschiedene positive Zustände aus.

• C soll die Anker nicht sehen.

C beobachtet sehr genau die Physiologie der drei Zustände (Kalibrieren).

4. Unterbrechung (Separator)

5. A testet die Anker, und C überprüft, ob er/sie die physiologischen Reaktionen deutlich wahrnehmen kann.

Nutzung von Ankern im Alltag

Visuelle Anker

Eine gute Möglichkeit, visuelle Anker im Geschäftsleben zu nutzen, ergibt sich durch den Einsatz bestimmter Symbole, z. B. durch Briefbogen, Visitenkarte, Firmenzeichen, Verpackung etc.

Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung des visuellen Ankers im Gespräch durch den Einsatz bestimmter Gesten für eine ganz bestimmte Absicht. Auch das Tragen bestimmter Kleidung wirkt als Anker (dunkel = seriös).

Kinästhetische Anker

Besonders wirkungsvoll sind kinästhetische Anker, d.h. solche, die über Berührung eingerichtet und wieder ausgelöst werden können.

Future Pace

Eine Situation im Voraus zu erleben nennt man im NLP

Übung: Aktivieren des Ressource-Erlebens

Um Menschen einen inneren Zugang zu ihren Ressourcen zu ermöglichen bietet sich die Ankertechnik „Moment of Excellence“ besonders an.

7. Bei der höchsten Intensität des Wiedererlebens (Ressource-Physiologie) weist A den B an, sich selbst an dieser Stelle, wo das positive Gefühl am stärksten ist, durch Berührung mit der Hand einen Anker zu setzen.

8. Separator

9. Durch Wiederholung der Berührung mit der Hand (Auslösen des Ankers) sollte die Ressource-Physiologie sichtbar werden.

10. Separator

11. Future Pace

A: „Stell Dir eine Situation in der Zukunft vor, in der Du diese Ressource am besten gebrauchen könntest und löse den Anker aus.“Übung: Kinästhetische Anker Verschmelzen

1. Negativer Anker

Führe Deinen Partner in einen Zustand, in dem er Empfindungen hat, die er als unangemessen und unangenehm empfindet. 2. Separator

Separiere Deinen Klienten, indem Du ihm Fragen stellst, die ihn in einen anderen, neutralen Zustand führen. 3. Testen

Teste durch erneutes Auslösen des Ankers, ob er wirkt. 6. Testen

Teste den positiven Anker, indem Du die entsprechende Stelle wieder berührst. Versichere Dich durch Nachfragen, ob der Anker stark genug wirkt. Wenn Deln Klient durch Vorstellungen nachhelfen muss, damit der Anker wieder richtig wirkt, ist er noch nicht richtig installiert. Gehe dann nochmals zurück zu 4., andernfalls zu 7.

7. Verschmelzen der Anker

Halte jetzt den positiven Anker, und löse dann den negativen aus. Sollte der positive Anker nicht stark genug gewesen sein bzw. sollte diese Ressource nicht ausgereicht haben, gehe zurück zu 4. und ankere noch eine zusätzliche Ressource.

(Future Pace).

Übung: Visuelle Anker Verschmelzen

1. Problem finden + Anker

Negativ bewertetes Verhalten (oder Zustand) – in eine der beiden Hände legen.

3. Vergleichen

Vergleich der spürbaren oder symbolischen Unterschiede zwischen beiden Händen.

(usw.)

5. Test und Future Pacing

Effektivität der Arbeit überprüfen.

Übung: Visual Squash

Übung: Visuelle Anker Verschmelzen Visual Squash

1. Problem finden + Anker

Negativ bewertetes Verhalten (oder Zustand) – in eine der beiden Hände legen.

3. Vergleichen

Vergleich der spürbaren oder symbolischen Unterschiede zwischen beiden Händen.

(usw.)

Test und Future Pacing

 

Effektivität der Arbeit überprüfen.

Das Meta-Modell der Sprache

Wahrnehmung und Wahrnehmungsfilter

Generalisieren, Tilgen und Verzerren

Tiefenstruktur und Oberflächenstruktur

Kommunikationsmodell

Tilgungen

Generalisierung

Verzerrungen

Problembestimmung

Wohlgeformte Ziele

Positive Zielbestimmung

Problemorientierung – Zielorientierung

Wunschtreppe und Problemleiter

Wahrnehmungspositionen

Kapitel3

Reframing Kreatives Umdeuten Grundlagen

1. Das “Teilemodell” im NLP

2. Die Vorannahmen

3. Die grundlegenden Ebenen des Umdeutens

Übung Bedeutungsreframing

Reframing und “Versöhnungsphysiologie”

Kontextreframing

Six-Step-Reframing

Reframing mit innerer Stimme

Verhandlungsreframing

Übersicht der Reframing-Modelle

Kapitel4

Veränderte Bewusstseinszustand

Trancephänomene

Unspezifischer Sprachgebrauch: Das Milton-Modell

Milton-Modell-Kategorien

Tranceinduktion: Die 5-4-3-2-1-Technik

Wesentliche Schritte einer Tranceinduktion

Dissoziation Bewusst – Unbewusst

Bewusst – Unbewusst – Formulierungen

Weitere Tranceinduktionen

Förderung von Tranceprozessen

Metaphern / Übung zur Entwicklung von Metaphern

Arbeitsblatt zu Entwicklung von Metaphern

Übung: Metapher und Strategie

Kapitel5

Einführung

T.O.T.E.-Modell

NLP-Steno

Übungen zum Erkennen von Strategien in Texten

“Auspacken” einer Strategie

Strategien Beispiele:

Walt-Disney-Strategie

Walt Disney Strategie

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2 Kommentare

Kommentare
Mrz 19, 2013
19:46
#1 Jens :

Dinge aus einem anderen Blickwinkel heraus zu betrachten was schon immer mein Hobby. Die erste Erkenntnis, die ich aus dem ersten Tag des NLP Weekends mit Hans mitnehmen konnte habe ich mit dem Handbuch sehr schön nachlesen können. Auch scheinen unsere Wahrnehmungen sich häufig nur auf die Zwischentöne in Sprache, Gestik oder Mimik zu beziehen. Unbewusst nehmen wir viel mehr wahr. Und dies kann mittels NLP für die bewusste Ebene trainiert werden. Klasse E-Book.

Author Jun 28, 2013
07:59
#2 Xara :

Kaum ein ernstzunehmendes Buch über das „Neurolinguistische Programmieren (NLP)“ verzichtet in der Einführung auf “NLP Modeling”? Find hier fehlen einige Hinweise, das das NLP aus dem „Modellieren“ exzellenter Psychotherapeuten wie Milton Erickson, Fritz Perls und Virginia Satir hervorgegangen sei.

Die von Mythen umwobene Hypnosemethodologie ist auch zu kurz beschrieben.

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